Pucktücher für Babys

Oft sagt man, dass Babys, welche in Pucktüchern eingepackt sind, besser schlafen. Das sagt man nicht nur so, das ist auch so. Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass ein Pucktuch einem Baby dabei helfen kann, besser und länger zu schlafen. Das eigentliche „Pucken“, wie man die Wickelmethode nennt, gibt es schon sehr, sehr lange. Bereits im antiken Griechenland und Rom wurde diese spezielle Wickeltechnik angewandt. Damals wurden die Babys sehr fest eingewickelt und waren daher in ihrer Bewegungsfreiheit sehr stark eingeschränkt. Dadurch wollte man eine Verkrümmung der Wirbelsäule verhindern.

Heute wird das Pucken jedoch in abgewandelter Form angewandt. Meist erfolgt dies durch ein Pucktuch oder auch Pucksack. Auch in einem Pucksack sind Babys in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, jedoch schadet ihnen das nicht, ganz im Gegenteil. Auch in der Gebärmutter leben Säuglinge sehr eingeengt, dennoch fühlen sie sich darin wohl und geborgen. Genauso funktioniert das Prinzip des Pucktuches. Ein Baby lebte 9 Monate lang in der Gebärmutter und von jetzt auf gleich ist dieses behagliche Gefühl weg. Ein Pucktuch erleichtert einem Baby sozusagen den Übergang. Wer sich für ein Pucktuch entscheidet, hat damit sicherlich eine gute Wahl getroffen. Allerdings sollte man beim Kauf ein paar wichtige Details beachten.

Das Pucktuch sollte ausschließlich aus Naturmaterialien bestehen, damit es für Babys vollkommen ungefährlich ist. Auch sollte der Vorgang des Einwickelns nicht zu lange dauern und leicht von der Hand gehen. Ein Säugling oder Baby sollte damit etwas Angenehmes verbinden und es nicht zur Geduldsprobe werden lassen. Wie lange man ein Baby pucken kann, ist natürlich in erster Linie abhängig von dem Baby selbst. 4 Monate sollten jedoch ohne Probleme möglich sein und gelten als ungefähre Richtlinie. Pucktücher gibt es in vielen verschiedenen Modellen und Farben. Sie sind auf jeden Fall eine gute Investition und unterstützen ein Baby in seinen ersten Lebensmonaten auf der großen weiten Welt.